Die ersten Fuhrleistungen (1946)

Moderne Technik, Otto und Dieselmotoren ließen die Dampfmaschinen verschwinden, neben Hanomag, Lanz Bulldog und Deutzschlepper wurde Kraftstrom von Oberleitungen an den Gehöften abgegriffen und mittels Stromgeneratoren und Elektromotoren vorwiegend in den Scheunen zur Winterzeit gedroschen.

Mit dem Einsatz der Schlepper wurden die ersten reinen Fuhrleistungen erbracht. Dazu zählt der Transport von tausenden Steinen aus der Ziegelei Weisweiler zum Neubau des Braunkohlenkraftwerkes Weisweiler. Durch unbefestigte Wege und schlechte Witterung blieben die Schlepper im Morast stecken. Da es keine Zughilfen gab, und ebenso keine Ladehilfseinrichtungen, wurden alle Steine des Zuges per Hand entladen. Der Schlepper wurde heraus gefahren und anschließend alle Steine wieder per Hand aufgeladen.

Wo einst auf den Feldern gedroschen wurde machte sich zunehmend der fortschreitende Braunkohlentagebau bemerkbar.

Anstelle der hiesigen Landwirtschaft bekam die Tätigkeit für den Bergbau zunehmende Bedeutung. Erste Allradfahrzeuge kamen hier zum Einsatz. Deputat-Brikettlieferung für die Mitarbeiter der Rheinischen Braunkohlenwerke Aktiengesellschaft gehörten zum Tagesgeschehen.